Die Bayrische Sektion der Landsmannschaft braucht nun einmal einen neuen Vorsitzenden, was höchste Zeit war! Denn davon hängen die Geschicke unserer Volksgruppe unmittelbar ab! Gelingt es uns nun endlich wirksam aktiv zu werden, oder verbleiben wir weiter im Dämmerschlaf und verpassen mit Schönrederei die Chancen, die sich bieten?!

Nach einigem Zögern ist nun auch der Gegenkandidat bekannt geworden. Gerade die derzeitige Spitze hat offenbar Angst vor einem Kurswechsel in der gesellschaftlichen Position der Landsmannschaft.

Nachdem meine Kandidatur bekannt wurde, suchten der momentane Amtsinhaber und der Sprecher der Volksgruppe händeringend nach einem eigenen Kandidaten. Dieser muss vor allem eines sein: kontrollierbar im Sinne der in der BRD offiziell gewünschten Vertriebenenpolitik, insofern diese überhaupt noch stattfindet. Ich wünsche Kamerad Hörtler alles Gute für die bevorstehende Wahl, denn es geht um die Sache der Heimat! Persönlich schätze ich ihn sehr, besonders für seine Aktivitäten am Heiligenhof, besonders unter der Berücksichtigung, dass dieser leider durch seine finanzielle Abhängigkeit von Fördermitteln des Staates stark beeinflusst wird. Besonders wünsche ich ihm, dass er es schafft, nicht weiter unter dem Druck des Bundesamtes für Politische Bildung zu stehen, die durch ihre Finanzhoheit am Heiligenhof massiv Einfluss ausüben kann. Kamerad Hörtler sagte einmal in einem Vortrag bei der Hauptversammlung der Witikonen sinngemäß: „Das Thema Vertreibung spielt heute keine Rolle mehr, weder in der BRD noch in Tschechien, das ist die Realität. “ Lieber Kamerad Hörtler, da haben Sie wohl leider recht. Aber genau das muss sich nun endlich ändern!

Deshalb trete ich zur Wahl an!